Wege der Moderne

 Ausstellungsansicht „Wege der Moderne. Kunst in Deutschland 1900–1945“ mit Werken von Georg Kolbe, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Beckmann | Foto: Marcus-Andreas Mohr | Exponate: © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die Werke von Erich Heckel und Max Beckmann

Ausstellungsansicht „Wege der Moderne. Kunst in Deutschland 1900–1945“ mit Werken von Georg Kolbe, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Beckmann | Foto: Marcus-Andreas Mohr | Exponate: © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die Werke von Erich Heckel und Max Beckmann

Kunst in Deutschland 1900 bis 1945

Die Sammlungspräsentation zur ersten Jahrhunderthälfte im ersten Obergeschoss des Westflügels der Moritzburg ist in drei Bereiche gegliedert: Kunst im Kaiserreich 1900–1918 mit dem Schwerpunkt Expressionismus; Kunst in der Weimarer Republik 1919–1933 mit den Schwerpunkten Neue Sachlichkeit und Abstraktion und Kunst im "Dritten Reich" 1933–1945. Anhand dieser Abschnitte wird auch die Geschichte des Kunstmuseums mit seinen Direktoren und deren Formung der Sammlungen vermittelt. Alle drei Bereiche präsentieren Werke der freien und angewandten Kunst gleichrangig miteinander – neben Gemälden und Plastiken werden dem historischen Profil des 1885 als Museum für Kunst und Kunstgewerbe gegründeten Hauses entsprechend Objekte des Kunsthandwerks sowie kleinplastische Medaillen ausgestellt. » mehr erfahren


 Ausstellungsansicht „Wege der Moderne. Kunst in der SBZ/DDR 1945–1990" | Foto: Marcus-Andreas Mohr | Exponate: © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die zu sehenden Werke von  Wolfgang Mattheuer, Einar Schleef, Willi Neubert, Eberhard Göschel;   © Klaus Völker

Ausstellungsansicht „Wege der Moderne. Kunst in der SBZ/DDR 1945–1990" | Foto: Marcus-Andreas Mohr | Exponate: © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die zu sehenden Werke von Wolfgang Mattheuer, Einar Schleef, Willi Neubert, Eberhard Göschel; © Klaus Völker

Kunst in der SBZ/DDR 1945 bis 1990

Mit der Sammlungspräsentation der Kunst nach 1945 im ersten Obergeschoss des Nordflügels der Moritzburg bezieht sich das Museum klar auf die eigene Sammlung, die sich für diesen Zeitabschnitt historisch bedingt in erster Linie als eine Sammlung zur Kunst in der ehemaligen DDR darstellt. Dementsprechend bekennt sich das Museum zu seiner regionalen und historischen Verortung und präsentiert die Kunst in der zweiten Jahrhunderthälfte fokussiert auf die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.
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  Fritz Baust: Theater (Ausschnitt), 1949, Öl auf Leinwand, 95 x 117 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Punctum/Bertram Kober © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Fritz Baust: Theater (Ausschnitt), 1949, Öl auf Leinwand, 95 x 117 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Punctum/Bertram Kober © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Kunst in Halle (Saale) im Kontext der Formalismusdebatte

Die sogenannte Box im zweiten Obergeschoss des Nordflügels dient temporären Sammlungspräsentationen und ist im Rahmen der Eröffnung der neuen Dauerausstellung der Kunst in Halle (Saale) gewidmet. Hier wird vertiefend gezeigt, wie die halleschen Künstler an der Burg Giebichenstein und in ihrem Umfeld nach 1945 den künstlerischen Neuanfang versuchten und wie sie sich an den Vorgaben der Kulturpolitik der jungen DDR rieben, was zu oft im Verlassen des Landes resultierte.
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